Wir können uns dieses Jahr über eine besondere Anerkennung bei der Bundesgartenschau freuen. Es gab eine seltene Goldmedaille und sieben Mal Silber. Nur zwei Betriebe gewannen noch mehr Medaillen.
Dieses Mal stand die Verleihung der Auszeichnungen unter einem ganz neuen Motto. Erstmalig konnten insgesamt 10 Staudengärtnereien jeweils eine Fläche von ca. 90 qm selbst gestalten. Es ging also um eine eigene Beetkomposition – eine Herausforderung, der wir uns gerne einmal stellen wollten. So entwarfen wir die Mischpflanzung „Grüne Welle“ für den Schatten. Auf Beet 9 tummeln sich nun Japanischer Regenbogenfarn, Behaarte Hainsimse, Akelei ‚Nora Barlow‘, Krauser Eichenfarn und vieles mehr. Für das darin enthaltene Farnsortiment gab es Gold.
Schon vor knapp 2 Jahren fuhr ich, Matthias Großmann, mit unserem Bulli voller Stauden nach Mannheim, wo ich die Stauden dann platzierte. Die Gärtner vor Ort übernahmen darauf das Pflanzen und die weitere Pflege.
Silber wurde überreicht für die Sortimente „Lebensbereich Gehölzrand“ (Bergenia, Geum, Nepeta und weitere) und „Pflanzenplanung/Staudenverwendung“. So zeigt sich, dass ein Produktionsbetrieb durchaus über planerische Fähigkeiten verfügt. Kein Wunder: Auf unserem Mutterpflanzenacker können wir immer wieder beobachten, was harmoniert und an welchem Standort eine Pflanze sich wohlfühlt. Mit diesem Wissen kann der Produktionsgärtner beraten, aber sich, wie auf der BUGA , gerne auch mal selbst planerisch austoben.
Auch auf der sehenswerten Landesgartenschau in Höxter findet der Besucher viele Stauden aus der Hamelner Traditionsgärtnerei.





