Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

23.09.22

Immer wieder eine Herbstfreude

Fette Hennen haben wir inzwischen auch, 5 gackernde Damen und sie legen treu ihre Eier. Aber es gibt sie ja auch in der Botanik. Da heißen sie Fetthenne und wer immer ihnen diesen blöden deutschen Namen gegeben hat, gehört … egal. Sprechen wir freundlich Botanikdeutsch von ihnen: Sedum.

small-sedum_telephium_hybr_herbstfreude_01.jpgIn diesem Sommer haben selbst die trockenheitsgewohnten Stauden auf den Hamelner Verkehrsinseln zu kämpfen. Asphalthitze, Abgase, 35 Grad und kein Regen in Sicht. Nur eine steht wie eine Eins in purpurnem Laub, Doldenblüte in Rosa: Sedum. Seht euch nur um: Jeder Tropfen Regen, Tau, Schweiß wird anscheinend dauerhaft eingelagert in ihren dickfleischigen Blättern. Die Stattlichste unter ihnen ist die Sedum telephinum ‘Herbstfreude‘ bist 70 cm Blüte von August bis Oktober.



small-2_sedum_spectabile_purple_emperor.jpg Ein bisschen niedriger, ca. 50cm werden die Spectabile Sorten ‘Purple Emperor‘ in Rosa und ‘Stardust‘ in Weiß. Ihre Blüte startet etwas früher schon im August.
Als Nachschlag bietet die tellerförmige Blüte dann im Winter Raureif, Eis und Schnee einen Platz. Robust, verlässlich, insektenfreundlich und eine Augenweide – da gackern nicht nur die Hühner auch das Gärtnerherz macht einen Sprung.



small-2_sedum_spectabile_stardust.jpg small-3_sedum_spectabile_stardust.jpg small-sedum_spectabile_stardust.jpg