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Gartentipp: Das Alpinum
Was ist es, welche Typen gibt es, Grundsätze zum Anlegen.
Was ist ein Alpinum?
Das Alpinum ist eine Steinanlage verschiedenster Ausführungen in enger Anpassung an die Natur, Es bietet unterschiedliche Standorte (z.B. sonnig, absonnig, warm und kühl) für Pflanzen mit verschiedenen Ansprüchen. Darum ist es vielseitig, sowohl in Bezug auf die Pflanzenwelt, als auch auf die Tierwelt. Dem Liebhaber, Sammler und Beobachter werden interessante Details geboten. Eine Bereicherung und Besonderheit für den eigenen Garten!
Verschiedene Typen von Steinanlagen:
- Die Miniaturlandschaft: Steinlandschaften als Hügel oder Wälle in den Garten gebaut, mit Sonnen- und Schattenseiten und wechselsonnigen Lagen, mit trockenen, heißen, oder kühlen, feuchten Bereichen, werden allen Ansprüchen der ‘Alpinen' gerecht. Hier in Norddeutschland fehlen den Pflanzen allerdings die schroffen Temperaturwechsel, viel Schnee, kalte Stürme und die intensive Sonneneinstrahlung die in den Bergen herrschen. Übrigens – ein in seiner Grundform angeleptes Alpinum läßt sich jederzeit erweitern.
- Mauern, ob breit mit Schotter verfüllt, oder schmal und schlank, schaffen lebende Gartenräume. Die Mauern können auf Beton gegründet und mit Mörtel oder Speis verfugt, oder einfach als Trockenmauer aufgeschichtet werden.
- Stützmauern: Mauern unterschiedlicher Höhe – auch auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet – sichern den Hang, mildern das Gefälle und schaffen unterschiedliche Lebensbedingungen für Pflanzen.
- Der typische Steingarten liegt meistens in Anbindung an die Terrasse mit Hanglage in Südrichtung, Die Steine werden unregelmäßig verteilt in den Hang eingearbeitet. Einzeln oder in Gruppen angeordnet stützen Sie den Hang, schaffen Mulden oder Nischen für kühle Fugen oder wärmespeichernde Plätze.
»» Hier finden sie weitere Teile zu diesem Artikel
» Das Alpinum (Teil 2)
von Großmann « hier veröffentlicht ca 15.06.2000
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