Aber Rose ist nicht
gleich Rose. Rosen unterscheiden sich nicht nur durch die Blütenfarbe, sondern durch Wuchsformen, Größe und Arten. Auf der einen Seite gibt es Wildrosen, auf der anderen die Züchtungen, die in verschiedene Rosenklassen
eingeteilt werden:
Gartenrosen (Teehybride, Edelrose) wachsen buschig, die Triebe sind meist straff und aufrecht. Sie sind kaum zu vergemeinschaften.
Beetrosen
(Floribunda, Polyantha) bieten ein üppiges, farbenprächtiges, sommerlanges Blütenmeer und mehrere Blüten am Trieb.
Kletterrosen, sogenannte Spreizklimmer, brauchen eine Stütze. Ihre Triebe werden allgemein
über zwei Meter lang.
Zu den Strauchrosen gehören dauerblühende Strauchrosen, Parkrosen und Moosrosen.
Zwergrosen
sind niedriger, haben einen breit ausladenden Wuchs und zierliche Blüten.
Eine Gemeinschaft von Rosen und Stauden verbindet ein ästhetisches Prinzip: die Steigerung der Lebendigkeit des Gartens. Staudengruppen im Rosenbeet
bringen Blütenvielfalt in Farbe und Form, und das vom späten Frühjahr bis zum Herbst.
Gemeinsamkeiten zwischen Rosen und Stauden gibt es hinsichtlich Standort- und Bodenansprüchen jedoch kaum.Ein klassischer Rosenbegleiter
ist der Rittersporn. Er paßt gut zu Rosen, da er ebenfalls einen gut feuchten, meist nährstoffreichen Boden bevorzugt. Rosen und Ritterssporn sind "geadelte" Blütenpflanzen. Sie geben einander die gleiche
Rangordnung.
Besonders gut eignen sich Stauden, deren Blüten sich mit sanften, stillen Farben von denen der Rosenblüte unterscheiden. Beliebte Farben sind Blautöne, wobei die Farbpalette von hellblau über stahlblau bis hin
zu dunkelblau reicht, außerdem Gelb- und Weißtöne, sowie Pastellfarben von rosa über rosaweiß, rosarot bis zu violettrot.
Nachfolgend eine Auswahl von Stauden, die hervorragend zu Rosen passen:
Blaublühende Stauden: