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Die Pflege von Astern
Da die Aster im Jahr 2002 die Staude des Jahres ist und fast in
jedem Garten ein oder mehrere Pflanzen Astern stehen finden Sie hier ein paar Tipps zum Pflegen von AsternViele Astern sind Sonnenkinder, die frische bis feuchte Gartenstellen lieben. In sommertrockenen Jahren sind
vor allem die hoch wachsenden Arten für zusätzliche Wassergaben dankbar. Der Wasserspareffekt einer 3 bis 4 cm starken Mulchschicht ist nicht zu unterschätzen. Zum Mulchen eignet sich gehaltvoller Gartenkompost, der
auch zusätzliche Nährstoffe liefert und im Frühjahr, nach dem Rückschnitt der Pflanzen, ausgebracht wird.
Hohen Aster-Arten wie den Glattblatt- und Rauhblatt-Astern hilft eine Stütze, damit sie bei Wind und Regen nicht auseinanderfallen. An einfachen Konstruktionen aus Bambusstäben, Reisigzweigen und Bast oder im
Fachhandel erhältlichen Link-Stakes finden die Pflanzen Halt. Wichtig ist, die Stützen rechtzeitig anzubringen, sie sollen mit den Astern 'wachsen', damit diese ihre arttypische Form behalten.Auch ein Sommerrückschnitt
bis spätestens Mitte Juni stabilisiert die Pflanzen und verlängert den Blütenflor entscheidend. Schneiden Sie einige Pflanzen im Juni etwa um ein Drittel zurück. Die zurückgenommenen
Pflanzen verzweigen sich, sind kompakter und blühen dann im Anschluss an die ungeschnittenen Horste. Lässt die Blütenfülle nach, können Sie die Glattblatt- und Rauhblatt-Astern
durch eine Teilung im Turnus von vier bis fünf Jahren verjüngen. Stechen Sie im Frühjahr mit einem scharfen Spaten Teilstücke mit drei bis fünf Trieben ab.
Noch im gleichen Jahr erfreuen die neu gepflanzten Teile durch eine reiche Blüte. Und der alte Asternhorst zeigt sich nach dieser Frischzellenkur für weitere Jahre von seiner besten Seite. Durch Kissen-Astern (Aster dumosus)
kann man vor dem Austrieb z.B. auch mit einem Dreizack ziehen, um neue Triebe anzuregen. (Quelle: CMA) |